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Blähende Lebensmittel in der Stillzeit vermeiden!

Blähende Lebensmittel in der Stillzeit
Blähende Lebensmittel können ganz schon aufs Gemüt schlagen - Fresh vegetables isolated on white © Africa Studio - Fotolia.com

Vermeiden Sie blähende Lebensmittel in der Schwangerschaft bzw. Stillzeit. Oft verstecken sich die stinkigen Gase dort, wo man sie gar nicht vermutet. Und: Wer nach der Stillzeit fürs Baby selber kochen will, sollte das hier lesen!

Auf der Hut vor blähenden Lebensmitteln

Blähende Lebensmittel treten in nahezu jedem gekochten Gericht auf. Neben den allseits bekannten blähenden Lebensmitteln, wie Zwiebeln und sämtlichen Kohlarten, verstecken sich die stinkigen Gase oft auch in anderen Sachen, von denen Sie es kaum erwarten. Es gibt eine ganze Reihe blähende Nahrungsmittel, welche Sie in der Schwangerschaft, aber vor allem in der Stillzeit vermeiden sollten. Denn so kann ein Baby Blähungen bekommen. Wir haben Ihnen auf dieser Seite alles Wichtige zum Thema rund um den Blähbauch zusammengetragen.

In welchen Gerichten verstecken sich blähende Lebensmittel?

Für die Stillzeit ist es besonders wichtig zu wissen, wo überall blähende Lebensmittel enthalten sind. Denn diese treten in nahezu jedem Gericht auf. Wenn man nicht gerade alles selber kocht, kann man eigentlich nie wirklich sicher sein, ob man gerade blähende oder nicht blähende Lebensmittel isst. Blähende Lebensmittel können z.B. in allen Fertiggerichten enthalten sein, wie zum Beispiel in Soßen zum Fleisch, im Gemüseauflauf oder in Dips und Knabbergebäck.

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Liste bekannter blähender Lebensmittel

Die graviditas Blähende Lebensmittel Liste enthält alle blähende Nahrungsmittel, darunter auch blähendes Gemüse und blähendes Obst.

  • Zwiebeln, 
  • Knoblauch, 
  • unreifes Obst, 
  • Fettiges Fleisch, 
  • nahezu alle frisch zubereiteten Soßen, 
  • Fertigsoßen, 
  • Sellerie, 
  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen Linsen), 
  • hartgekochte Eier, 
  • Käse, 
  • Bier, 
  • alle Kohlsorten, 
  • Sauerkraut, 
  • Milchprodukte, 
  • Schokolade, 
  • Trauben, 
  • Rosinen, 
  • Nüsse, 
  • Hefeteig, 
  • Rettich, 
  • Lauch, 
  • Kohlrabi, 
  • Radieschen, 

Besonders wichtig in der Stillzeit!

Gerade in der Stillzeit ist es von enormer Bedeutung, auf die eigene Ernährung zu achten. Geben Sie doch alles, was Sie selbst zu sich nehmen, an Ihr Kind weiter. Dadurch können Sie natürlich auch starke Blähungen bei Ihrem Baby verursachen. Und die können richtig schmerzhaft sein. Gerade die Kleinen und Neugeborenen haben oft arge Probleme mit Bauchschmerzen und Blähungen. Ein Blähbauch ist schmerzhaft, lässt sich aber vermeiden. Es liegt also auch an Ihnen, blähende Lebensmittel zu vermeiden und Ihrem Baby schmerzhafte Bauchkrämpfe zu ersparen. Denn das sind Beschwerden die keiner braucht. In einem Ernährungs-Special für die Stillzeit haben wir wichtige Tipps für Sie zusammengetragen.

Verzehr von blähenden Lebensmitteln einstellen?

In Fachkreisen ist man sich jedoch nicht immer einig, ob blähende Lebensmitteln sich während der Stillzeit auch auf Ihr Kind auswirken. Leidet Ihr Kind aber unter starken Blähungen oder Bauchkrämpfen, ist es sicherlich ratsam, allseits bekannteblähende Lebensmittel weitestgehend aus dem Speiseplan auszuschließen. Beobachten Sie ihr eigenes Kind zu beobachten und seine Reaktion auf gewisse Nahrungsmittel. Wie es reagiert, wenn Sie etwa gewisse Lebensmittel weglassen oder wieder in Ihren Speiseplan einließen lassen.

Blähende Lebensmittel nach der Stillzeit

Bedenken Sie, dass sich Babys Darm nach dem Abstillen erst an die richtige Kost gewöhnen muss. Auch hier gilt Vorsicht walten zu lassen, da blähende Lebensmittel Babys Bauch gar nicht gut tun. Also sollten Sie Ihrem Kind evtl. nicht gleich mit Kohlsuppe füttern, sondern es langsam an alle Lebensmittelarten heranführen.

Unterschätzen Sie bitte nicht, wie schmerzhaft Blähungen, verursacht durch die entsprechenden Lebensmittel, für Ihr Baby sein können. Daher liegt es in Ihrer Verantwortung, sich auf die Bedürfnisse Ihres Kindes einzustellen und Ihre eigene Ernährung auch in der Stillzeit dementsprechend anzupassen.

Am besten selber kochen!

So weiß man, was man hat! Das Beste nach der Stillzeit ist immer noch, selber zu kochen. Klar, ein Fertiggericht für Babys ist schnell zubereitet, macht kaum Arbeit und spart ganz viel Zeit. Aber: wer selber für das eigene Baby kocht, weiß auch was er da füttert. Dabei muss es keineswegs ausgefallen oder gar exotisch sein. Gesund, einfach, lecker! Das sind die drei Grundsätze beim Kochen! Apfelmus aus ganzen Äpfeln, Bananenstampf, Möhrengemüse mit Kartoffeln oder eine leckere Eigenkreation sind nur einige schnelle Rezepte. Achten Sie jedoch darauf, dass alles ordentlich püriert und leicht zu schlucken ist. Und alles OHNE blähende Lebensmittel!

Regionale Unterschiede

Natürlich muss man regionale Unterschiede berücksichtigen. So reagieren Babys aus anderen Ländern und Kulturen ganz anders auf blähende Lebensmittel, als hier zu Lande.

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Alternativen zu blähenden Lebensmitteln

Unbedenklich hingegen sind Granulate wie Zwiebelpulver, Knoblauchpulver oder auch getrocknetes Suppengemüse. Diese können ruhigen Gewissens Ihren Speiseplan begleiten.

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Blähungen beim Kind! Was nun?

Abhilfe schafft hier zum Beispiel Fenchel-Kümmel-Anis Tee (lauwarm), Sab simplex® Suspension, ein Kirschkernkissen oder auch Bäuchlein (im Uhrzeigersinn!) massieren. Genauso hilft das klassische „herumtragen“ in der Fliegerposition. Das vermittelt Ihrem Baby Geborgenheit und hilft außerdem die Gase weiter voran zu treiben.

Fazit

Vieles, was lecker ist, bläht leider auch. Führen Sie Ihr Kind nach der Stillzeit langsam an alle blähende Lebensmittel heran, um mögliche Bauchschmerzen zu reduzieren.

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