7 Tipps für eine glückliche Familie

Glückliche Familie
Eine glückliche Familie ist das A & O für ein glückliches Leben und ein entspanntes Miteinander

Man sieht sie im Fernsehen, trifft sie auf dem Sommerfest der Kindertagesstätte und liest über sie in Magazinen und Zeitschriften: Die glückliche Familie.

7 Tipps für ein glückliches Familienleben

Viele Familien sind jedoch im Stress des Alltags gefangen und wünschen sich mehr Zeit für die eigene Familie. Damit das Zusammenleben auf Dauer gelingen kann, helfen ein paar einfache Tipps und gegenseitige Wertschätzung.

Lese in diesem Artikel, was du tun kannst, damit dein Familienleben glücklich und zufrieden ist und erfahre sieben einfache Tipps zur direkten Umsetzung.

Was macht ein glückliches Familienleben aus?

Was macht eigentlich Glück in der eigenen Familie aus?  Und was macht eine glückliche Familie aus? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, zumal Glück ein sehr individuelles und schwer zu definierendes Befinden ist.

Viele würden wohl sagen, in einer glücklichen Familie herrscht ein guter Zusammenhalt, man achtet einander, klärt Konflikte auf sachliche und erwachsene Weise und ist füreinander da.

Andere wiederum würden einen reibungslosen Alltagsablauf beschreiben, bei dem jedes Familienmitglied genau weiß, was seine Aufgabe ist und es keine unnötigen Diskussionen und stattdessen viel wertvolle gemeinsame Zeit gibt.

Doch solche Zustände ergeben sich nicht automatisch, sondern erfordern besonders viel Aufmerksamkeit und tägliche Arbeit.

Wie werden und bleiben Eltern sowie Kinder glücklich?

In einer glücklichen Familie sind bestenfalls alle Familienmitglieder zufrieden. Das betrifft Eltern und Kinder. Die Partnerbeziehung der Eltern sollte nicht zu kurz kommen und gemeinsame Zeit und gegenseitige Wertschätzung selbstverständlich sein.

Aber auch Kinder sollten sich nicht bevormundet, sondern geschätzt und geachtet fühlen.

Das umzusetzen, kann manchmal zu kurz geraten und bedarf ständiger Reflexion aller Familienmitglieder. Hier liest du ein paar einfache Tipps, wie du das Familienleben erleichtern kannst und für mehr Glück und Zufriedenheit im Alltag sorgst.

1. Sorgt für klare Regeln

Es kostet viel Mühe und Anstrengung, jeden Tag darüber zu diskutieren, wer die Spülmaschine ausräumt oder den Abwasch macht. Viel sinnvoller ist es, sich über gemeinsame Regeln und Aufgaben zu verständigen und dafür zu sorgen, dass sich alle Familienmitglieder daran halten. Es ist auch wichtig, zu kommunizieren, dass gewisse Verhaltensweisen oder Kraftausdrücke nicht erwünscht sind.

Eindeutige Bettgehzeiten für die Kinder und festgelegte Zeiträume, in denen die Eltern einmal Zeit nur für sich haben, sollten ebenfalls schriftlich oder mündlich festgehalten werden. Regeln erleichtern das Zusammenleben und nehmen lästigen Alltagsdiskussionen den Wind aus den Segeln.

2. Achtet auf gegenseitige Wertschätzung

Bissige Seitenbemerkungen oder ständige kleinere Beschwerden sind Gift für eine gesunde Familienbeziehung. Stattdessen solltet ihr euch auf gegenseitige Wertschätzung und Lob fokussieren. Was ist euch heute aufgefallen, was mögt ihr an einem Familienmitglied besonders und wofür seid ihr besonders dankbar?

Man sagt nicht umsonst, dass ein ehrlich gemeintes Kompliment Balsam für die Seele ist.

3. Kommuniziert viel und vor allem richtig

Geht nicht davon aus, dass die anderen ja wissen, was ihr von ihnen erwartet. Kommuniziert stattdessen klar und deutlich eure Wünsche und Bedürfnisse. Wenn ihr Kritik üben wollt, dann tut dies sachlich, ehrlich und direkt.

Benutzt dabei Ich-Botschaften und verzichtet auf Verallgemeinerungen und vor allem auf verletzende Bemerkungen. Die Kommunikation sollte in einem Familienhaushalt nie stillstehen.

4. Schafft gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen

Gemeinsame Erlebnisse verbinden – heißt es nicht umsonst. Wer gemeinsam an etwas erinnern kann, kleine Rituale oder Traditionen einführt oder von lustigen Ereignissen berichten kann, der schafft automatisch ein engeres Band zwischen allen Beteiligten.

Solche Erlebnisse sind wichtig, um eine Familien-Identität zu schaffen und den eigenen Haushalt als Gruppe zu betrachten. Gute Beispiele hierfür sind gemeinsame Urlaube, Ausflüge in den Zoo oder eine Lesenacht im eigenen Wohnzimmer.

5. Respektiert die Wünsche und Bedürfnisse der Anderen

In einem Familienbund geht es nicht nur um die Einzelpersonen, es ist auch wichtig die Wünsche und Bedürfnisse der anderen zu sehen und zu respektieren. Fragt also immer einmal wieder nach, was sich die anderen erhoffen oder wo es ihrer Meinung nach noch Nachholbedarf gibt.

Es ist auch ok, wenn ein Kind einmal nicht an einem Ausflug teilnehmen möchte oder der Partner ein paar Stunden Privatsphäre benötigt. Jeder ist anders und jeder hat eigene Wünsche, die er gerne erfüllen möchte.

6. Vergleicht euch nicht mit anderen Familien

Die Nachbarn haben schon wieder das gemacht, die Familie aus der Kita war schon das zweite Mal dieses Jahr im Urlaub, der Sohn von Frau X spricht bereits im Kindergarten Englisch… solche Vergleiche stressen nicht nur, sie setzen auch unter Druck und vergiften mitunter die Familienbeziehung.

Keine Familie ist wie die andere. Unterlasst es also, euch mit anderen vergleichen zu wollen.

Wichtig ist, dass ihr einen Weg findet, wie es allen Beteiligten gut geht und wie ihr einen Harmonischen Alltag führen könnt. Und macht euch immer wieder bewusst: Auch die anderen Familien haben Probleme und Schwierigkeiten – nur möchte das keiner sofort nach außen zeigen.

7. Baut euch ein Unterstützungsnetzwerk auf

Ihr müsst und sollt nicht alles alleine bewältigen. Gerade die Eltern brauchen auch einmal eine Auszeit und Zeit für sich als Paar. Schafft euch also ein Unterstützungsnetzwerk aus Leuten, denen ihr vertraut und bei denen ihr euch auch einmal Hilfe und Tipps holen könnt. Das können die eigenen Eltern, aber auch Freunde oder Bekannte sein.

Auch Kindern tut es einmal gut, weg von zuhause zu sein und mit anderen Personen zu interagieren, ihr braucht also kein schlechtes Gewissen haben. Niemand muss mit allen Problemen alleine zurechtkommen. Zu wissen, wann man Unterstützung benötigt, deutet auf eine stabile und reflektierte Persönlichkeit hin.

Kurz zusammengefasst:

Ganz ohne gemeinsame Anstrengung wird keine Familie glücklich. Wer nur auf sich und sein eigenes Wohl bedacht ist, wird keinen engen Familienbund schaffen können. Allerdings gibt es ein paar grundlegende Regeln, mit denen mehr Glück und Zufriedenheit in das Familienleben einkehrt.

Dazu zählen gegenseitiger Respekt, eine richtige Kommunikation, gemeinsame Erlebnisse, aber auch Personen außerhalb der Familie, die euch einmal unter die Arme greifen können, wenn es brenzlig wird.

Ein positives Familiendasein beeinflusst die allgemeine Gefühlslage aller Beteiligten und schafft ausgeglichene und zufriedene Charaktere.

Es lohnt sich also, gemeinsam daran zu arbeiten.

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